Rathaus von Lichtensteig mit Blick in Richtung Obertor

Fernwärme

Wärmeverbund Lichtensteig – erneuerbar heizen im Städtli

Der Wärmeverbund Lichtensteig nimmt konkrete Formen an: Ein tragfähiges Projekt liegt vor und schafft ab 2027 eine nachhaltige Alternative zu fossilem Erdgas und Erdöl. Ab einer neuen Energiezentrale am Standort «Brüch» soll primär lokales Waldrestholz zur Wärmeerzeugung genutzt werden. Mittels erdverlegten Fernwärmerohren wird die Wärme zu den interessierten Liegenschaften geführt. Dank des Zusammenschlusses im Verbund, entfallt der Bedarf für individuelle Heizungen. Stattdessen soll die Wärmeversorgung neu ganzjährig ab dem Wärmeverbund erfolgen. 

Im vergangenen Jahr wurde das Interesse an Anschlüssen abgeklärt. Über 50 Liegenschaften könnten angeschlossen werden, was sehr hilfreich für die weiterführende Planung war. Im Rahmen umfangreicher Vorabklärungen wurden in enger Zusammenarbeit mit der politischen und der Ortsgemeinde ein faires und transparentes Tarifblatt festgelegt. Dieses soll einen langfristig wirtschaftlichen Wärmeverbund in Lichtensteig ermöglichen und eine attraktive Alternative zur fossilen Beheizung der Liegenschaften in Lichtensteig bieten.

Aktuell läuft die Planung für das Baugesuch der Energiezentrale, sowie die Klärung der finalen Finanzierung des Wärmeverbundes. Für den Baustart des Wärmeverbund Lichtensteig im Winter 2026/2027 müssen bis November 2026 folgende Punkte erfüllt werden:

  • Erteilung der Baubewilligung für Energiezentrale und Leitungsnetz
  • Ausreichend unterzeichnete, konkrete Wärmelieferverträge

Ein Start der Wärmelieferung für die ersten Liegenschaften auf Herbst 2027 ist damit weiterhin realistisch.

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