
Essbare Baumpilze aus der Region
Das Interesse am Pilzkurs von energietal toggenburg und des Pilzvereins Toggenburg war gross. 35 Personen haben sich am Samstagvormittag im ÜK-Zentrum von Holzbau Schweiz Sektion Toggenburg an der Austrasse in Wattwil eingefunden, um einerseits etwas über Pilze zu lernen und andererseits selbst Hand anzulegen für eine Pilzzucht.
Patrizia Egloff, Präsidentin des Fördervereins energietal toggenburg, vermittelte in der Einleitung viel Wissenswertes über die Welt der Pilze, die wie Tiere und Pflanzen zu den Reichen der Lebewesen gelten. Sie zeigte in der Theorie auf, wie der Anbau von Pilzen im eigenen Garten funktioniert und wie sie später geerntet, aufbewahrt und verarbeitet werden.
Danach waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefordert. Sie bohrten Löcher in die bereitgestellten Buchenstämmen und impften diese mit Sporen von Austernseitligen und Nameko, den japanischen Stockschwämmchen. Die Stämme wurden luftdicht eingepackt, damit sich das Sporengeflecht entwickeln kann. Im Herbst werden die Stämme im Garten eingegraben, so dass es daraus Pilze geben kann. Um die Wartezeit zu verkürzen, füllten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer geimpftes Material in Flaschen, aus denen sich dann Austernseitlinge entwickeln.
Abgeschlossen wurde der lehrreiche Vormittag mit einem gemeinsamen Risotto-Essen.
Wir danken der Holzbau Schweiz Sektion Toggenburg für die Räume, die Werkzeuge und die Gastroinfrastruktur im ÜK-Zentrum in Wattwil Ein herzlicher Dank geht ebenfalls an die Ortsgemeinde Lichtensteig und die Regionalförster Wattwil-Lichtensteig, die uns die Buchenstämme zur Verfügung gestellt und geliefert haben.


