Münzen in einer Dose
Münzen in einer Dose

Die Förderprogramme Neckertal, Oberhelfenschwil und Obertoggenburg verlaufen so erfolgreich, dass die geplanten Beiträge 2020 bereits vergeben sind. Während Oberhelfenschwil weitere Mittel aus dem gesamten Förderkredit bereitstellt, gibt es bei den anderen Gemeinden eine Warteliste.

Die Auswertung zeigt ein erfreuliches Bild. Bereits Mitte Jahr wurden in der Gemeinde Neckertal sowie in den Obertoggenburger Gemeinden Ebnat-Kappel, Nesslau und Wildhaus-Alt St. Johann 70 Fördergesuche zugesichert – verglichen mit den total 109 Gesuchen im Jahr 2019 eine beeindruckende Nachfrage. Sie hat zur Folge hat, dass die Fördergelder 2020 bereits ausgeschöpft sind. Nun gibt es für die Förderprogramme Obertoggenburg und Neckertal eine Warteliste. Die Gemeinden planen im Herbst, über die weitere Finanzierung zu entscheiden.

Auch in Oberhelfenschwil, wo das Förderprogramm seit Januar läuft, erweist es sich als Erfolg. Nach Ausschöpfung der Fördertranche 2020 stellte der Gemeinderat weitere Mittel aus dem gesamten Förderkredit zur Verfügung. Da er den Gesamtkredit für die dreijährige Dauer der Förderung nicht überziehen kann, wird er mit dem Budget 2022 entscheiden, ob er eine Verlängerung und zusätzliche Fördermittel beantragt.

Die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil hat ihr Förderprogramm im Mai gestartet und befindet sich mit 12 Gesuchen ebenso auf Erfolgskurs.

Bei allen Förderprogrammen erzielten Photovoltaikanlagen die grösste Nachfrage nach Fördergeldern, gefolgt von Solarstrombatterien in Bütschwil-Ganterschwil, Neckertal und Oberhelfenschwil sowie vom Heizungsersatz durch Wärmepumpen im Obertoggenburg (keine Förderung von Solarstrombatterie).
Das grosse Interesse belegt, dass die Förderung für Hausbesitzer*innen ein Anreiz ist, Projekte schneller umzusetzen. Damit tragen sie zur regionalen Wertschöpfung bei, steigern die Nutzung erneuerbarer Energien und reduzieren die CO2-Emissionen.

Eine aktuelle Übersicht zu den Förderprogrammen finden Sie hier.