Grüner Netzstecker
Grüner Netzstecker

Die Energieakademie startet im November mit einem neuen Weiterbildungsangebot. Der «EnergieLeader» will ein breites Zielpublikum in den wichtigen Energiefragen fit machen.

Wer sich mit Energie- und Klimapolitik auseinandersetzt, sieht sich mit Strategien, Konzepten, wechselnden Rahmenbedingungen und häufig auch mit viel Fachjargon konfrontiert. Die neue Weiterbildung «EnergieLeader» der Energieakademie Toggenburg setzt bei dieser Herausforderung an. «Wir wollen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das nötige Wissen vermitteln, um sich im beruflichen wie im privaten Umfeld kompetent zu Energiethemen und -strategien austauschen sowie Energiekonzepte beurteilen und sogar erstellen zu können», fasst Roland Langenegger, Leiter der Energieakademie, das neue Angebot kurz zusammen.

Für den Überblick

Der «EnergieLeader» gliedert sich in drei Module, die aufeinander aufbauen: «EnergieLeaderBasis», «EnergieLeaderPlus» und «EnergieLeaderProfi». Im Basismodul – es umfasst einen Tageskurs – stehen Grundlagen rund um Energie und Umwelt, eine Übersicht über die Technik, politische Rahmenbedingungen und ein erster Einblick in Energiekonzepte im Zentrum. Die Teilnehmenden lernen beispielsweise die Energiestrategie 2050 sowie das nationale und das kantonale Energiegesetz oder die Abfall- sowie die Luftreinhalteverordnung kennen. Sie erhalten eine Übersicht über die Förderprogramme für erneuerbare Energien und Massnahmen der Energieeffizienz von Bund und Kanton und setzen sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Umweltfolgen des Energieverbrauchs und Lichtverschmutzung auseinander.

Das eigene Energiekonzept

Der zweite Teil der Weiterbildung, der «EnergieLeaderPlus», dauert drei Tage und beinhaltet Fachmodule zu den Themen Strom, Wärme, Mobilität sowie Energie- und Abfallkonzepte. Diese vermitteln Wissen zu Energietechniken, zu Baustandards oder
zu Energie- und Mobilitätssystemen. Ebenso gehören praktische Übungen zu Konzepten und Audits sowie die Grundlagen des Energiemanagements zum Programm.
Das dritte Modul, der «EnergieLeaderProfi», schliesslich bietet den Teilnehmenden nach der theoretischen Einführung die Möglichkeit, ein individuelles Energiekonzept für die eigene Firma oder Organisation zu erarbeiten. Dabei steht ihnen eine Referentin
oder ein Referent als Betreuungsperson zur Verfügung.

Tiefer und praktischer

Die Energieakademie startet den dreiteiligen Lehrgang bewusst mit einem thematisch sehr breit ausgerichteten Basismodul, um vielen verschiedenen Anspruchsgruppen die Auseinandersetzung mit der Energie- und Klimapolitik zu ermöglichen und Sicherheit in grundlegenden Energiefragen zu vermitteln. Aus der breiten Teilnehmerschaft des Basismoduls sollen sich die Absolvent*innen für den Besuch der weiteren Module herauskristallisieren, so dass sie je nach Funktion und beruflichen Ansprüchen das gesamte Angebot nutzen.
Während sich das Zielpublikum «verengt», wird die Themenbearbeitung tiefer und praxisbezogener. «Bereits im Modul EnergieLeaderPlus planen die Teilnehmenden eine Veranstaltung nach Kriterien der Nachhaltigkeit oder skizzieren Massnahmen zur CO2-Reduktion für den eigenen Betrieb,» verdeutlicht Langenegger das Prinzip der Weiterbildung. Dazu setzt die Energieakademie auf Referent*innen mit Praxisbezug, welche neben dem Fachwissen sehr viel berufliche Erfahrung einbringen können.

Die ersten Anmeldungen auf die Ausschreibung das Basismoduls sind sehr schnell eingegangen, was das Bedürfnis nach der Weiterbildung belegt. «Nun haben wir die Chance mit einer hohen Kursqualität das Interesse für die weiterführenden Module zu wecken», ist Langenegger überzeugt.

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular zum Weiterbildungsangebot «EnergieLeader» finden Sie hier.