Apéro vor dem Blockhaus des Baumwipfelpfads in Mogelsberg

Die Genossenschaft Baumwipfelpfad, die SAK und energietal toggenburg führten am Dienstag, 24. März, einen Energieapéro im Blockhaus des Baumwipfelpfads durch. Das Thema hat die Menschen bewegt, über 100 Personen sind der Einladung gefolgt. Sie liessen sich über zwei aktuelle Themen informieren und pflegten den Austausch bei einem Apéro.

Patrizia Egloff, Präsidentin des Fördervereins energietal toggenburg, stellte den Anwesenden Möglichkeiten für eine energetische Sanierung ihres Eigenheims vor. Sie wie dabei auf das Gebäudemodernisierungskonzept hin, mit welchem aufgezeigt wird, welche Gebäudeteile saniert werden sollten und wie eine Etappierung aussehen könnte. Ergänzend dazu gibt es diverse Beratungsangebote bei energietal toggenburg, die ebenfalls vorgestellt wurden.

Patrizia Egloff referiert im Blockhaus des Baumwipfelpfads Mogelsberg über Gebäudemodernisierungen.

Andreas Sila von der SAK stellte den Anwesenden die lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) vor. Eine solche bietet die Möglichkeit, lokal produzierter Solarstrom innerhalb einer politischen Gemeinde zu nutzen. Mit der PV-Anlage auf der Parkgarage in Mogelsberg, die genügend gross dimensioniert ist für die Versorgung von 70 durchschnittlichen Haushalten, könnte eine solche LEG gegründet werden. Bereits am Abend zeigten sich die ersten Interessierten, die bei dieser LEG mitmachen möchten.

Titelbild des Energiekongress 2026

Die Energiewende ist eine der zentralen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Der Energiekongress 2026 am Mittwoch, 13. Mai, in der Olma-Messe in St. Gallen rückt unter dem Titel «Die Kraft der Begeisterung» eine entscheidende Frage ins Zentrum: Wie gelingt die Transformation unseres Energiesystems – technisch, politisch und gesellschaftlich?

Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis zeigen auf, warum Begeisterung ein zentraler Treiber für Veränderung ist und wie sie Innovation, Umsetzungskraft und Akzeptanz in der Energiewende stärkt. Die Keynotes präsentieren Prof. Dr. Wolfgang Jenewein unter dem Titel «Sustainable Mindset – deine Haltung ist entscheidend» und Dr. Tim Meyer mit dem Thema «Willkommen in der 4. Energierevolution: Warum Energie viel schneller sauber wird, als viele denken».

Auf der Bühne begrüsst die Organisatorin, die Energieagentur St. Gallen, weitere Gäste wie Martin Schwab, CEO CKW und Präsident Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, Nationalrätin Gabriela Suter, Ständerat Thierry Burkart, Jeanine Glarner, Geschäftsführerin Dachverband Schweizer Verteilnetzbetreiber, Daniel Fischlin, CEO Kraftwerke Oberhasli und Martina Müggler, Leiterin Mobilitätslösungen Schweizerische Post. Darüber hinaus wird starten mit einem Talk in den Kongresstag zum 20-jährigen Jubiläum des Energiekonzepts 2050 der Stadt St.Gallen gestartet. In den acht Breakout-Sessions am Vormittag werden in kleineren Gruppen relevante Themen aus der Praxis diskutiert.

Hier geht es zum vollständigen Programm und zur Anmeldung: energiekongress.ch

Kinder und Erwachsene imfpen am Pilzzuchtkurs Baumstämme mit Pilzsporen.

Das Interesse am Pilzkurs von energietal toggenburg und des Pilzvereins Toggenburg war gross. 35 Personen haben sich am Samstagvormittag im ÜK-Zentrum von Holzbau Schweiz Sektion Toggenburg an der Austrasse in Wattwil eingefunden, um einerseits etwas über Pilze zu lernen und andererseits selbst Hand anzulegen für eine Pilzzucht.

Patrizia Egloff, Präsidentin des Fördervereins energietal toggenburg, vermittelte in der Einleitung viel Wissenswertes über die Welt der Pilze, die wie Tiere und Pflanzen zu den Reichen der Lebewesen gelten. Sie zeigte in der Theorie auf, wie der Anbau von Pilzen im eigenen Garten funktioniert und wie sie später geerntet, aufbewahrt und verarbeitet werden.

Danach waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefordert. Sie bohrten Löcher in die bereitgestellten Buchenstämmen und impften diese mit Sporen von Austernseitligen und Nameko, den japanischen Stockschwämmchen. Die Stämme wurden luftdicht eingepackt, damit sich das Sporengeflecht entwickeln kann. Im Herbst werden die Stämme im Garten eingegraben, so dass es daraus Pilze geben kann. Um die Wartezeit zu verkürzen, füllten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer geimpftes Material in Flaschen, aus denen sich dann Austernseitlinge entwickeln.

Abgeschlossen wurde der lehrreiche Vormittag mit einem gemeinsamen Risotto-Essen.

Wir danken der Holzbau Schweiz Sektion Toggenburg für die Räume, die Werkzeuge und die Gastroinfrastruktur im ÜK-Zentrum in Wattwil Ein herzlicher Dank geht ebenfalls an die Ortsgemeinde Lichtensteig und die Regionalförster Wattwil-Lichtensteig, die uns die Buchenstämme zur Verfügung gestellt und geliefert haben.

Erhobene Stimmkarten an der Hauptversammlung

Die jährliche Hauptversammlung des Fördervereins energietal toggenburg findet am Montag, 27. April 2026, im Eventraum von Bicher + Partner in Wattwil statt. Wie gewohnt beginnt die Versammlung um 19:15 Uhr, ab 20:00 Uhr werden die Türen für die Öffentlichkeit geöffnet, damit die Interessierten den Referaten beiwohnen können. Die Inhalte der Referate werden in Kürze bekannt gegeben.

Bitte reservieren Sie sich schon heute das Datum.

Strommessgerät, Taschenrechner und Bargeld als Symbolbild für Einsparungen beim Stromverbrauch

Seit dem Jahr 2019 hat Energie Schweiz mit dem Programm MakeHeatSimple für die Installation von Heizungsfernsteuerungen in Zwetwohnungen geworben. Auch bei energietal toggenburg war das immer wieder ein Thema. Nun endet das Programm in seiner bisherigen Form – und Energie Schweiz zieht ein positives Fazit.

MakeHeatSimple hatte das Ziel, Besitzerinnen und Besitzer von Ferienhäusern und Zweitwohnungen zur Installation einer Heizungsfernsteuerung zu motivieren. Mit einem solchen System lassen sich ohne Komfortverlust Energie und Geld sparen. Diese Kernbotschaft wurde landesweit über die unterschiedlichsten Kanäle und Formate verbreitet. Auch Partnerorganisationen wie energietal toggenburg halfen mit, die Botschaft zu verbreiten. Im Kampagnenzeitraum wurden über 90 000 Heizungen mit einer Fernsteuerung ausgestattet, schreibt Energie Schweiz im neuen Newsletter. Das könne zu einer Energieeinsparung von bis zu 280 GWh pro Jahr führen. Dieser Erfolg sei im Wesentlichen den zahlreichen engagierten Partner des Programms zu verdanken.

Die Einstellung des Programms unter dem Namen MakeHeatSimple bedeutet jedoch nicht, dass EnergieSchweiz seine Anstrengungen im Bereich der Energieeinsparungen in Zweitwohnungen einstellt. Weitere Informationen sind bei Energie Schweiz zu bekommen.

Limonenseitlinge an einem Baumstrunk

Wollten Sie schon immer einmal eigene Baumpilze züchten? energietal toggenburg führt in Zusammenarbeit mit Holzbau Schweiz Sektion Toggenburg, der Ortsgemeinde Lichtensteig und dem Pilzverein Toggenburg einen Pilzzuchtkurs durch. Der Tag beginnt mit einer allgemeinen Einführung in die Welt der Speisepilze. Danach ist «Do-it-Yourself» angesagt. An einem Arbeitsposten impfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Baumstamm. Dieser wird anschliessend luftdicht verpackt und später in den Garten eingesetzt. Nach einer Wartezeit von rund einem Jahr sollten Baumpilze wie Austernseitlinge zu ernten sein. Um die Wartezeit zu überbrücken, stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem zweiten Arbeitsposten Flaschenpilze her. Abgeschlossen wird der Pilzzuchtkurs mit einem gemeinsamen Risotto-Essen.

Der Kurs findet am Samstag, 7. März, im ÜK Zentrum von Holzbau Schweiz an der Austrasse 9 in Wattwil statt. Die Kosten betragen Fr. 30.- (Kinder in Begleitung von Erwachsenen bezahlen Fr. 10.-). Die Teilnehmerzahl ist auf 25 limitiert, die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt. Bitte melden Sie sich hier an.

Weihnachtsdekoration mit Tannenzapfen und Kerzen

Die Geschäftsstelle von energietal toggenburg an der Bahnhofstrasse 1 in Wattwil bleibt über die Festtage geschlossen. Die Ferien dauern vom 20. Dezember 2025 bis zum 4. Januar 2026. energietal toggenburg bedankt sich herzlich bei der Bevölkerung der zehn Toggenburger Gemeinden, bei den Behörden sowie bei allen Partnern, Gönnern und Sponsoren für die grosse Unterstützung während des gesamten Jahres. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen Ihnen frohe Festtage!

Stand von energietal toggenburg am Klaus- und Weihnachtsmarkt in Lichtensteig

Der Wärmeverbund Lichtensteig kommt ins Fliegen. Dies veranlasste den Investor und zukünftigen Wärmelieferanten, die E+H Ingenieurbüro für Energie + Haustechnik AG, und die Begleitgruppe, bestehend aus der Gemeinde Lichtensteig, der Ortsgemeinde Lichtensteig, der ph Concept GmbH und energietal toggenburg, am diesjährigen Klaus- und Weihnachtsmarkt in Lichtensteig an einem gemeinsamen Stand aufzutreten.

Zahlreiche Passantinnen und Passanten liessen sich dort über das Fernwärmenetz informieren und einige nutzten die Gelegenheit, um ihre Liegenschaft gleich für einen Anschluss anzumelden. Angezogen wurde Gross und Klein durch die BeeBots, kleine Roboter in Form von Bienen. Diese sollten am Stand so programmiert werden, dass sie den Weg des Holzes vom Wald in die Fernwärmezentrale und dann von der Wärme aus der Zentrale zu den Häusern im Städtli abspulten.

energietal toggenburg zieht ein positives Fazit von dem Wochenende. Trotz des nassen und kalten Wetters kamen die Besucherinnen und Besucher und liessen sich auf Gespräche über erneuerbares Heizen und Fernwärme im Speziellen ein.

Christian Widmer und Christoph Kauz bei der Verleihung des Awards von Standort Netzwerk Schweiz

energietal toggenburg war eines von fünf nominierten Projekten für den diesjährigen Award des Netzwerks Standort Schweiz, dem Dachverband der Schweizer Standort- und Wirtschaftsförderungen. Projekte aus der ganzen Schweiz – von Lausanne über Bern bis St. Gallen und zum Bodensee – haben sich für diese Auszeichnung beworben. Eine Fachjury hat die Bewerbungen nach festgelegten Kriterien bewertet.

Nach einer Präsentation bei der Jury reiste die energietal toggenburg-Delegation, bestehend aus Vizepräsident Christian Widmer, Geschäftsleiter Christoph Kauz und Petra Kohler, Ende November zur Auszeichnung nach Bern. Leider hat es nicht für einen Preis gereicht. Dieser wurde gleich doppelt vergeben und zwar an die anderen beiden Ostschweizer Projekte «Made in St. Gallen» und «Arealentwicklung Dorfzentrum Stein AR». energietal toggenburg gratuliert den beiden Gewinnern herzlich.

Auch wenn es letztlich nicht für die Auszeichnung gereicht hat, ist energietal toggenburg stolz auf die Nominierung und auf das Netzwerk bestehend aus der Bevölkerung des Toggenburgs, zahlreichen Firmen, Sponsoren, Politikern und Organisationen die uns auf dem Weg zu einem energieautarken Toggenburg begleiten.

Patrizia Egloff führte an den Pilzkursen ins Thema ein

Es gibt eine Vielzahl von essbaren Pilzen, die an Bäumen wachsen. Eine solche Art, die bei Feinschmeckern sehr beliebt ist, ist der Austernseitling. Wie diese selber kultiviert werden kann, lernten rund 20 Personen an einem spannenden Samstagvormittag im Werkzeug- und Schmiedemuseum in Bazenheid und weitere 25 Personen eine Woche später im Werkhof der FOAG in Nesslau. Diese Pilzzuchtkurse für Anfängerinnen und Anfänger hat energietal toggenburg zusammen mit den Naturschutzvereinen von Kirchberg und Ebnat-Kappel / Nesslau angeboten.

Nach einer theoretischen Einführung in die Welt der Pilze ging es an die Arbeit. Mit Bohrmaschinen wurde Platz in Birkenstrünken geschaffen, in welche mit Pilzsporen präparierte Dübel hineingeschlagen wurden. Nun müssen die Teilnehmenden das Holz richtig lagern, damit sie im kommenden Herbst ihre eigenen Pilze ernten können.

Impfen der Baumstrünke mit Pilzen am Kurs in Kirchberg

Um die Wartezeit bis dahin zu überbrücken, wurden Plastikflaschen mit einer speziell präparierten Mischung gefüllt. Aus dieser wachsen in einigen Wochen ebenfalls Austernseitlinge.

Am Pilzkurs in Nesslau wurden Flaschenpilze angesetzt.   Ansetzen der Flaschenpilze am Kurs in Bazenheid

Mit diesem arbeitsintensiven Vormittag hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Mittagessen verdient. Sie wurden zu einem Pilzrisotto eingeladen, verfeinert mit Austernseitlingen. Nun wissen alle, wie «ihre» Pilze schmecken werden. Das weckte die Vorfreude auf die nächstjährige Ernte zusätzlich.